Eine Zeile für ein ganzes Leben
Eine Zeile für ein ganzes Leben
In der Zeitung steht oft nüchtern:
Den Koffer packen Februar, 2026 Bist du schon mal auf eine Reise, ohne dafür den Koffer zu packen? Wohl kaum. Denn meist bereiten wir uns sehr sorgfältig auf die Reise vor, die bevorsteht. InVorfreude überlegen wir, was wir brauchen könnten, schliesslich wollen wir für alle Fälle gerüstet sein. Genauso durchdacht packen wir Mütter den Koffer,
Vom Zauber danach Dezember, 2025 Nach jeder Abschiedsfeier öffnet sich dieser besondere Raum. Ein stiller Punkt, der sich anfühlt, als würde die Zeit für einen Moment stehen bleiben. Alles wird weich. Tiefer. Behutsamer. Die Trauerfamilie ist gegangen. Ein Schleier liegt über dem Ort. Oft spüre ich der Abschiedsfeier noch etwas nach, bleibe noch eine Weile,
Wenn Liebe still bleibt November, 2025 In meinen Gesprächen mit Angehörigen – mit Lebenspartnern, Töchtern, Söhnen, Brüdern und Schwestern – begegne ich immer wieder dieser stillen Liebe. Menschen erzählen von jemandem, der vielleicht nicht ganz einfach war im Umgang und niemals „Ich liebe dich“ gesagt hat. Doch je länger ich zuhöre, desto klarer wird: Die
Manche Fragen begegnen uns wie zufällig –
und lassen uns dann nicht mehr los.
Rasant, überwältigend schnell und oft wie ein reissender Fluss – so habe ich das Jahr 2024 erlebt. Es ist kaum zu fassen, wie die Zeit verfliegt.
Dunkelheit legt sich immer früher über die Tage und Stille erfüllt die Luft. Verschleiert, neblig und feucht ist es draussen. Während wir drinnen mit Kerzenlicht und draussen mit Adventsbeleuchtung der Dunkelheit trotzen.
Die Natur malt uns ein Bild des Stillstands, des Rückzugs, der Ruhe. Doch unser Alltag erzählt oft eine ganz andere Geschichte. Getrieben und gehetzt von To-do-Listen, Terminen und Erlebnissen, die wir auf keinen Fall verpassen wollen. Natürlich ist da auch viel Vorfreude – doch gleichzeitig spüren wir alle, wie die Energie immer mehr und mehr schwindet. Das fehlende Sonnenlicht macht uns müde und unsere ständige, unermüdliche Aktivität fordert seinen Tribut. Immer schneller, immer höher, immer mehr – doch ist das wirklich, was wir brauchen?